Datenschutz trifft digitale Souveränität – mein Besuch im RETIS RESET-Podcast
Was haben digitale Souveränität und Datenschutz miteinander zu tun?
Kurz gesagt: eine ganze Menge.
Digitale Souveränität bedeutet, dass wir als Unternehmen, Behörden oder auch Einzelpersonen selbstbestimmt mit digitalen Technologien umgehen können – also wissen, was wir einsetzen, warum wir es tun und welche Abhängigkeiten wir dabei möglicherweise eingehen. Es geht um Kontrolle, Entscheidungsfreiheit und Verantwortung im digitalen Raum.
Und genau hier kommt der Datenschutz ins Spiel.
Denn: Wer wirklich souverän mit Daten und digitalen Prozessen umgehen will, kann Datenschutz nicht ausklammern. Es reicht eben nicht, einfach nur Tools zu nutzen – wir müssen verstehen, was mit den Daten passiert, wer Zugriff hat und welche Risiken (und Chancen!) damit verbunden sind.
Warum ich das Thema wichtig finde
In vielen Projekten erlebe ich, dass Datenschutz als lästig oder als „Verhinderer“ wahrgenommen wird.
Klar, da gibt es Regularien, Dokumentationspflichten und manchmal auch Stolpersteine. Aber wenn man Datenschutz von Anfang an mitdenkt und nicht als nachträgliches Pflichtprogramm behandelt, kann er richtig mächtig werden:
- Als Gestaltungsrahmen, der hilft, Verantwortung zu übernehmen
- Als Qualitätsmerkmal, das Vertrauen schafft – intern und extern
- Und als Klarheitsschaffer, der Prozesse sauber und transparent macht
Mein Gespräch mit Jens Blust im RETIS RESET-Podcast
Jens Blust ist nicht nur ein geschätzter Unternehmerkollege, sondern auch ein kluger Kopf, wenn es um Digitalisierungsthemen geht. In seinem Podcast RETIS RESET beschäftigt er sich regelmäßig mit Fragen rund um digitale Souveränität – und ich habe mich sehr gefreut, dass ich vor Kurzem als Gast mit ihm sprechen durfte.
Unser Gespräch war, wie man so schön sagt, „aufschlussreich“. Nicht, weil wir das Rad neu erfunden hätten, sondern weil wir den Blick auf die Praxis gerichtet haben:
- Wie gelingt es, Datenschutz und digitale Souveränität sinnvoll zu verbinden?
- Wo braucht es klare Regeln – und wo hilft gesunder Menschenverstand mehr als 30 Seiten Datenschutzkonzept?
- Und was kann jede:r Einzelne (aber auch jede Organisation) tun, um die Kontrolle über digitale Prozesse nicht aus der Hand zu geben?
„Aber wie passt das zu Microsoft 365?“ – Kein Widerspruch
Wenn ich über digitale Souveränität und Datenschutz spreche, kommt früher oder später die Frage:
Und was ist dann mit Cloud-Diensten wie Microsoft 365?
Dazu habe ich neulich einen eigenen Blogbeitrag geschrieben, der aufzeigt, wie Microsoft 365 trotz Cloud-Architektur sinnvoll und datenschutzkonform eingesetzt werden kann – vor allem im KMU-Umfeld.
Klingt erstmal wie ein Widerspruch? Ist es nicht.
Denn: Digitale Souveränität heißt nicht zwangsläufig „alles selbst hosten“ – sondern bewusste Entscheidungen treffen, Risiken abwägen und Maßnahmen ergreifen, die zu den eigenen Anforderungen passen.
Wer Microsoft 365 nutzt und weiß, was er tut, kann sehr wohl souverän handeln – solange Datenschutz nicht ignoriert, sondern aktiv mitgedacht wird.
👉 Hier geht’s zum Blogbeitrag über Microsoft 365 im KMU
Empfehlung: Hör mal rein
Wenn du gerne Podcasts hörst und Interesse an Digitalisierung hast – egal ob aus Sicht eines Unternehmens oder einer Behörde – dann empfehle ich dir diese Folge wärmstens.
👉 Hier geht’s direkt zur Folge
Und übrigens: Auch die anderen Folgen von RETIS RESET sind absolut hörenswert. Jens führt spannende Gespräche, beantwortet die richtigen Fragen und bleibt dabei immer auf klar verständlich – ohne Buzzword-Bingo.
Ich freue mich, wenn du reinhörst – und noch mehr, wenn du mir dein Feedback zur Folge schickst.
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